Flexodruck

Das Flexodruckverfahren verdankt seinen Namen der elastischen, flexiblen Druckform (Klischee). Durch die Verwendung sehr dünnflüssiger Farben wird eine sehr hohe Flächendeckung erzielt. Die elastischen Klischees erfordern einen geringeren Anpressdruck, was die Bedruckung verschiedenster Materialien erleichtert. Im Etikettendruck reicht die Palette vom einfachen Haftpapier bis hin zu metallisierten Folien.

 

Der Flexodruck funktioniert nach dem Hochdruckprinzip, das Druckbild liegt wie beim Buchdruck höher als die nicht druckenden Bereiche. Aus einer Farbkammer transportieren Farbrasterwalzen die Druckfarbe und färben die hochstehenden Bereiche des Flexoklischees ein. Farbe und das zu bedruckende Etikettenmaterial werden durch Druck- und Gegendruckzylinder zusammengeführt.

 

Gedruckt wird in Prozessfarben (CMYK) und mit Skalenfarben nach Pantone- und HKS-Farbfächern. Eingesetzt werden lösemittelbasierende, wasserbasierende und UV-härtende Druckfarben. UV-härtende Druckfarben haben den Vorteil, durch die Einwirkung von UV-Strahlen in Sekundenschnelle zu trocknen. Die verfahrenstypischen Erscheinungen der herkömmlichen wasserbasierten Flexodruckfarben wie Quetschränder oder hoher Punktzuwachs werden so reduziert.

 

Typische Merkmale Flexodruck:

·       leuchtende (UV-) Farben

·       geringe Farbschwankungen

·       hohe Druckgeschwindigkeit

·       große Auswahl an Etikettenmaterial

·       Druck bei uns: bis zu 12 Farben

 

Technische Parameter:

Anzahl Farbwerke:            12

Druckbreite max.:             355 mm

Drucklänge max. / ca.:      604 mm

Stanzeinheiten:                3 Rotastanzen

Nummerierwerk:                ja

Laminierwerk:                   ja

Siebdruckwerk:                 ja

Kaltfolienprägung:             ja

Besonderheit:                   Multilayer